In diesem Selbsttest installieren Sie einen KI-Agenten, geben ihm eine harmlose Aufgabe – und sehen live mit, was dabei mit vertraulichen Daten passiert. Erst auf die bequeme Art, dann auf die sichere. Sie steuern jeden Schritt selbst.
Kein echter Netzwerkverkehr, keine echten Daten, kein echtes KI-Tool. Alles hier ist nachgestellt – zum Lernen, nicht zum Nachbauen.
Wenn hier Daten abfließen, hat das System versagt – nicht Sie. Genau das ist die Lektion. Es gibt kein „Durchfallen".
Zwei kurze Durchläufe (Akt 1 und Akt 2), danach eine Auswertung mit den vier Lektionen zum Mitnehmen.
Rechts sehen Sie gleich einen Egress-Monitor mit einem Canary-Token – einer unsichtbaren Markierung in einer vertraulichen Datei. Wenn der Kanarienvogel „singt", hat jemand die Datei abgerufen. So macht man Datenabfluss sichtbar.
Der Selbsttest speichert und überträgt keine Eingaben. Alles läuft in Ihrem Browser. Gezählt wird nur als Strichliste, wie oft der Test gestartet und abgeschlossen wird – ohne Eingaben, ohne Antworten, ohne Personenbezug. Wird der Test in eine Lernplattform eingebettet, registriert diese ausschließlich, dass Sie ihn abgeschlossen haben – nicht, wie Sie sich entschieden haben.
Ein Klick auf „Alle erlauben" genügte. Der Agent führte eine Anweisung aus, die in einem Dokument versteckt war – und die Kundenliste ging nach extern. Nicht Ihr Fehler: So ist der bequeme Weg gebaut.
Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt Maßnahmen, kein bestimmtes Kompetenzniveau. Was er nicht regelt, ist die Frage, die im Streit- oder Prüfungsfall zuerst gestellt wird: Was können Sie belegen? Diese Aufstellung beantwortet genau das – für Sie selbst.
Sie haben gesehen, was offen ist. Jetzt die Menge: Wie viele Personen arbeiten mit KI – und für wie viele davon liegt bereits ein sauberer Nachweis vor? Alle Angaben bleiben in Ihrem Browser.
Oft die Gruppe mit den wenigsten Regeln und den sensibelsten Inhalten. Nutzt hier jemand KI auf dem privaten Gerät – für Vorlagen, Personalthemen, Verträge?
Hier ist die Dunkelziffer erfahrungsgemäß am höchsten. Texte, Übersetzungen, Kundenmails: Vieles davon läuft über Werkzeuge, die nie jemand freigegeben hat.
Bewerbungsunterlagen und Leistungsdaten sind besonders heikel. Werden Lebensläufe zusammengefasst oder Stellenanzeigen erzeugt – und womit?
Code-Assistenten sind häufig im Einsatz, bevor es eine Regel dazu gibt. Wer hat hier Zugriff auf Systeme und gleichzeitig ein KI-Werkzeug offen?
Agenturen und Freelancer arbeiten auf eigenen Geräten, außerhalb Ihrer Verwaltung. Artikel 4 nennt Personen, die in Ihrem Auftrag mit KI arbeiten, ausdrücklich mit.
Belegbar heißt: mit Datum, mit Inhalt und mit einer Lernkontrolle. Eine Teilnahmeliste allein zählt hier nicht.
Wer bekommt in den nächsten Monaten Zugang – durch neue Werkzeuge, neue Rollen oder eine geplante Freigabe?
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