Die Frage kommt selten von der Geschäftsführung. Sie kommt aus dem Team: Jemand hat ChatGPT für ein Angebot benutzt und fragt, ob das in Ordnung war. Oder jemand will Kundendaten in ein Werkzeug laden und zögert. Die ehrliche Antwort lautet fast immer: Ihre Leute nutzen KI längst. Die Frage ist nicht, ob Sie es erlauben – sondern ob es geregelt ist und ob Sie das belegen können. Den ersten Schritt dazu gibt es kostenlos: ein Selbstbefund, fünf Minuten, ohne Anmeldung.
Ob ein Unternehmen KI einsetzen darf, ist selten die Frage – die Belegschaft nutzt sie meist schon. Zu klären ist, welche Werkzeuge freigegeben sind, welche Daten hinein dürfen, wer sich kümmert und ob die Leute Bescheid wissen. Der kostenlose Selbstbefund von Rechtssicher-KI zeigt in fünf Minuten, was davon geregelt ist – sieben Fragen, ohne Anmeldung.
Was in den meisten Häusern gerade passiert
Werkzeuge wie ChatGPT, Copilot oder Übersetzungsdienste sind im Browser da, oft ohne dass jemand sie eingeführt hat. Alle nutzen sie: für Texte, Zusammenfassungen, Recherchen, manchmal mit Kundendaten, manchmal mit Zahlen aus dem Angebot. Das ist selten böser Wille – es ist der Normalzustand, solange niemand etwas anderes gesagt hat. Genau das ist das Problem: Ohne Regel gibt es nichts, worauf sich jemand berufen kann, wenn etwas schiefgeht.
Vier Dinge, die ein Haus klären sollte
- Welche Werkzeuge sind freigegeben – und welche nicht? Eine kurze Liste reicht. Wichtiger als die Liste ist der Weg, wie ein neues Werkzeug hineinkommt.
- Was darf hinein, was nie? Kundendaten, Personendaten, Geschäftsgeheimnisse, unveröffentlichte Zahlen: Für jede Gruppe eine klare Ansage. Das ist die Regel, die im Alltag am häufigsten gebraucht wird.
- Wer kümmert sich? Eine benannte Person, die die Liste pflegt, Fragen beantwortet und den Stand aktuell hält, wenn sich Werkzeuge oder Recht ändern.
- Wissen Ihre Leute Bescheid – und können Sie das zeigen? Eine Regel wirkt erst, wenn alle sie kennen. Und wenn jemand fragt, wer wann was gelernt hat, hilft ein Beleg je Person mehr als eine Erinnerung an die Teamrunde.
Was hier steht, ist Einordnung aus der Praxis, keine Rechtsberatung. Für die Frage, welche Regel in Ihrem Haus rechtlich trägt, ist zuständig, wer bei Ihnen den Datenschutz verantwortet – Ihr Datenschutzbeauftragter, wenn Sie einen haben, sonst eine Kanzlei. Die Regel selbst schreiben Sie; der Selbstbefund zeigt Ihnen, welche der vier Punkte in Ihrem Haus noch offen sind.
Womit Sie anfangen – kostenlos, in fünf Minuten
Der Selbstbefund fragt genau diese vier Punkte in sieben Fragen ab und gibt Ihnen das Ergebnis mit Datum – ohne Anmeldung, im Browser, ohne dass Ihre Eingaben übertragen werden. Am Ende steht, für wie viele Personen ein Beleg fehlt. Der Selbstbefund kann auch ergeben, dass in Ihrem Haus nichts fehlt – dann brauchen Sie keinen Kurs, auch nicht unseren.
Selbstbefund starten – kostenlos, fünf Minuten
Wenn Ihre Leute Bescheid wissen sollen – und Sie das zeigen wollen
Dafür gibt es unseren Kurs: eine Stunde je Person, mit Prüfung und personalisiertem Zertifikat, 149 € inklusive Mehrwertsteuer, ab zehn Personen günstiger (Teamanfrage). Er erklärt, was die Werkzeuge können, wo sie erfinden, was hinein darf und was nicht – und er hinterlässt den Beleg, dass genau diese Person es verstanden hat.
Kurz beantwortet
Dürfen Mitarbeiter ChatGPT im Unternehmen nutzen?
Das legt das Unternehmen fest – nicht der Einzelne am Bildschirm. Was es braucht, ist eine Regel, welche Werkzeuge freigegeben sind und was hinein darf, und Leute, die sie kennen. Ob eine Nutzung rechtlich trägt, klärt, wer bei Ihnen für den Datenschutz zuständig ist, oder eine Kanzlei.
Müssen wir etwas Schriftliches haben?
Welche Unterlagen Ihr Haus braucht, hängt von Ihrer Lage ab – das gehört zur Klärung mit Datenschutzbeauftragtem oder Kanzlei. In der Praxis ist eine schriftliche Regel das, worauf sich jemand berufen kann – nach innen wie nach außen.
Und die KI-Verordnung?
Die KI-Verordnung (der EU AI Act) verlangt seit Februar 2025 von Unternehmen, die KI einsetzen, die Entwicklung der KI-Kompetenz ihrer Leute zu unterstützen – Maßnahmen zu ergreifen. Welche, entscheiden Sie. Was Sie dokumentieren, tun Sie im eigenen Interesse.
In fünf Minuten wissen Sie, welche der vier Punkte in Ihrem Haus noch offen sind – und für wie viele Personen ein Beleg fehlt.
Selbstbefund starten – kostenlos, ohne Anmeldung